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Benjamin Lockwood war ein Mensch, der in den 1980er Jahren zusammen mit seinem Geschäftspartner John Hammond als Kopf von InGen arbeitete. Beide arbeiteten an der Verwirklichung ihres Traums, einen Park zu erschaffen, der geklonte Dinosaurier zeigt. Einige Zeit nach der Erschließung Isla Sornas und dem Baubeginn von Jurassic Park auf Isla Nublar, zerstritten sich Lockwood und Hammond, da Lockwood, mithilfe der Klontechnik, seine verstorbene Tochter wieder ins Leben rufen wollte. 2018, 20 Jahre nach Hammonds Tod, verfolgte er den Traum Hammonds die Tiere abgesondert von der Menschheit in Frieden leben zu lassen.

Biografie

Gründung InGens

Geboren in den 1920er Jahren,[2] wurde Benjamin Lockwood im Laufe der Zeit ein vermögender Mann, der sich sehr für Dinosaurier und Genetik interessierte. So traf er auf den Wissenschaftler John Hammond, der seine Dinosaurier-Passion teilte, und gründete mit ihm InGen, eine Firma, die es schließlich schaffte aus fossiler DNS längst ausgestorbene Tierarten zu klonen. In den 1980ern pachtete InGen eine Reihe von Inseln vor der Küste Costa Ricas und begann mit der Errichtung von Fertigungsanlagen auf Isla Sorna sowie mit dem Bau eines Parks auf Isla Nublar.[1]

In Kalifornien ließ Lockwood später die Lockwood-Villa bauen. Sein ganzes Anwesen war eine Liebeserklärung an die Dinosaurier. Überall standen Exponate, Knochen und Fundstücke aus der Welt dieser Tiere. Zwischenzeitlich wurde Benjamin Lockwood Vater einer Tochter, mit der er auch den Jurassic Park besuchte. Einige Zeit später starb seine Tochter bei einem Autounfall - eine Tragödie, die Lockwood kaum überstand. Während seiner Trauer ersann er den Plan seine Tochter, wie die Dinosaurier, zu klonen, um sie so wieder ins Leben zurückzurufen, doch stieß der Plan bei John Hammond auf Gegenwehr. Beide zerstritten sich und Hammond trennte sich von Lockwood, der jedoch seinen Plan in die Tat umsetzte und aus der DNS seiner verstorbenen Tochter einen Klon züchten ließ, den er als seine Enkeltochter ausgab und ihr den Namen Maisie Lockwood gab.[1]

Während der darauffolgenden Jahre lebte Benjamin Lockwood zurückgezogen auf seinem Anwesen.[1]

Lockwood der Idealist

Als John Hammond 1998 verstarb und sein Werk an Simon Masrani überging, ließ dieser mithilfe der Masrani-Global-Corporation Isla Nublar sichern und Jurassic World erbauen.[2] Das Unterfangen scheiterte schließlich, als ein genetischer Hybrid, Indominus Rex, ausbrach und den Park verwüstete.[3] Drei Jahre später fasste Lockwood den Entschluss, Hammonds idealistischen Plan, die überlebenden Dinosaurier zu retten und auf einer Insel zu isolieren, in die Tat umzusetzen. Mithilfe seines Beraters und Vertrauten Eli Mills sandte er eine Gruppe nach Isla Nublar, um verschiedene Spezies zu retten. Mills jedoch hatte andere Pläne und plante heimlich, zusammen mit Henry Wu, die Erschaffung weiterer Hybriden, um sie anschließend für viel Geld zu verkaufen. Der Indoraptor wurde so heimlich unterhalb der Villa in den dortigen Klonanlagen erschaffen.[1]

Lockwoods Tod

Als Lockwoods Klon-Enkelin von der Existenz des Raptors erfuhr und Mills' Pläne aufdeckte, verriet sie Lockwood alles was sie erfahren hatte. Anschließend rief dieser Mills zu sich und zeigte seinen Unmut. Der bettlägrige Lockwood verlangte anschließend von Mills die Polizei zu informieren. Stattdessen nahm dieser ein Kissen und tötete Lockwood in dessen Bett.[1]

Referenzen