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Der Brachiosaurus war ein pflanzenfressender Dinosaurier, der während der Oberen Jurazeit lebte. Mehrere Tiere dieser Art waren auf Isla Sorna und im Jurassic Park auf Isla Nublar beheimatet. Später waren sie Teil der Ausstellungen in Jurassic World.

Geschichte

Produktion der Tiere

Mit der Errichtung des Jurassic Parks in den 1980er Jahren, entdeckten die Wissenschaftler der InGen-Corporation nach und nach Möglichkeiten zur Erschaffung von ausgestorbenen Tierarten. Im Blut der im Bernstein eingeschlossenen Insekten, entdeckten die InGen-Wissenschaftler auch die DNA verschiedenster großer Pflanzenfresser,[7] darunter Brachiosaurus.[8]

Tim Brachiosaurus

Tim Murphy sieht 1993 einen Brachiosaurus schlüpfen.

Schon in den 1980er Jahren[8] gelang es InGen DNA-Proben vom Brachiosaurus zu erhalten.[4] Die Tiere wurden daraufhin auf Isla Sorna gezüchtet, um anschließend nach Isla Nublar transportiert zu werden.[9] Einige Tiere wurden, wie viele andere Dinosaurierspezies im Besitz von InGen, direkt auf Isla Nublar im Genlabor des Besucherzentrums ausgebrütet, um im Zuge des Tourprogramms gezeigt zu werden.[10] 1993 befanden sich sechs ausgewachsene Brachiosaurier im Jurassic Park.[11]

1993 besuchte eine Gutachtergruppe mit Donald Gennaro, Ian Malcolm, Alan Grant und Ellie Sattler den Jurassic Park auf Isla Nublar. Die erste Dinosaurierspezies, die John Hammond der Gruppe zeigte, waren zwei Brachiosaurier, die in einem See badeten und zusammen mit einer Herde Parasaurolophus grasten. 1993 kam es schließlich zu einem schwerwiegenden Unfall auf Isla Nublar, als der Jurassic Park-Mitarbeiter Dennis Nedry Dinosaurierembryonen für Biosyn stahl. Dabei schaltete er fast alle Sicherheitsvorkehrungen ab, was zu einem Ausbruch zahlreicher Dinosaurier führte. Während seines Einbruchs in die Embryonenkammer, stahl Nedry auch DNA des Brachiosaurus. Einige Zeit später retteten sich, nach einem Zwischenfall mit Rexy, Alan Grant, Lex Murphy und Tim Murphy im Dschungel auf einen Baum, wo sie am frühen Morgen von einigen Brachiosauriern "besucht" wurden.[4]

Ein Jahr nach dem Unfall stellte InGen durch Untersuchungen fest, dass die Tiere sich nicht weit von ihrem ursprünglichen Gebiet entfernt hatten, sondern weiterhin als Herde in der Nähe des Besucherzentrums grasten. Ein Tier war zu dieser Zeit aufgrund von Unterernährung gestorben. Zu dieser Zeit befanden sich zehn Tiere auf Isla Sorna.[11]

Wild auf Isla Sorna

Als der Hurrikan Clarissa die wesentlich größere Insel Isla Sorna traf und die Zaunanlagen zerstörte, gelang es auch den dort gezüchteten[9] (mindestens) zehn[11] Brachiosauriern aus ihren Gehegen auszubrechen und sich frei auf der Insel zu bewegen.[9]

Jp3-Brachiosaurus

Einige Brachiosaurier im nördlichen Teil der Insel.

Nach der Vernichtung der Zaunanlagen auf Sorna, stieg die Population der Brachiosaurier stark an. Es entwickelten sich zwei große Ballungsräume auf der Insel, in denen Brachiosaurier aktiv waren: Im Norden von Isla Sorna, der reich an Flüssen und Dschungelgebieten war und im zentralen Teil der Insel, die große Grasebenen besaß.[12] Als 2001 Billy Brennan, Paul Kirby, Amanda Kirby und Alan Grant auf der Suche nach Eric Kirby auf Isla Sorna landeten, trafen sie auch auf eine große Herde Brachiosaurier, als das Flugzeug über die Insel flog. Später stellte sich heraus, dass auch zahlreiche Tiere, zusammen mit anderen Dinosauriergattungen, an einem Fluss lebten. Darunter fanden sich Ankylosaurus, Brachiosaurus und Stegosaurus.[6]

Simon Masrani ließ später Isla Nublar sichern und einen weiteren Park bauen: Jurassic World. InGen hatte dabei Zugriff auf die DNA des Brachiosaurus. Im Innovationszentrum konnten Besucher Daten über Brachiosaurus herunterladen und ein holographisches Abbild des Tiers generieren. Für die Zukunft nach 2015 plante man Brachiosaurier in Jurassic World als neue Attraktion innerhalb des Baumwipfel-Ausgucks zu zeigen.[13] Nach der Verwüstung der Insel durch den Indominus Rex' lebten einige Brachiosaurier wild auf Isla Nublar. Da der Vulkan Mount Sibo kurz vor dem Ausbruch stand, und somit die Population der gesamten Flora und Fauna Isla Nublars bedrohte, entsandte Benjamin Lockwood, ehemaliger Partner John Hammonds, Mitglieder der Dinosaur Protection Group, darunter Claire Dearing und Owen Grady zur Insel, um einige der Tiere zu retten und in Sicherheit zu bringen. Kurz nach ihrer Ankunft entdeckte die Gruppe einen Brachiosaurus, der über die bereits überwucherte Hauptstraße vor dem Innovationszentrum lief. Später, als der Vulkan ausbrach, starb ein Tier dieser Art vor den Augen der Gruppe in der Lava des Vulkans.[3]

Beschreibung

Brachiosaurus Oberarmknochen

Ein ausgewachsener Mann neben einem Oberarmknochen von Brachiosaurus altithorax

Brachiosaurus war einer der größten landlebenden Saurier, die die Erde je gesehen hat. Funde deuten daraufhin, dass diese Tiere etwa 23 Meter lang und 13 Meter hoch waren. Die Halslänge betrug ca. 8 bis 9 Meter. Die Wissenschaft geht aber davon aus, dass es Spitzenlängen bis zu 27 Metern gegeben haben könnte. Die Gewichtsangabe schwankt zwischen mindestens 23 Tonnen bis höchstens 45 Tonnen.

Es wird beschrieben, dass Brachiosaurus einen, gemessen an der Körpergröße, sehr kleinen, gewölbten Kopf besaß. Seine Schnauze war flach und die Kiefer waren mit Zähnen bestückt, die an Zapfen erinnern.

Aus 14 Halswirbeln bestand der außergewöhnlich lange Hals, die sich in der Anzahl nicht von anderen Sauropoden unterschieden, jedoch waren sie dreifach so lang wie die Rückenwirbel.

Zum typischen Erscheinungsbild des Brachiosaurus gehört, dass seine Vorderbeine die Hinterbeine in der Länge übertrafen.

Dem Brachiosaurus sehr ähnlich war ein Saurier, der in der Morrison-Formation gefunden und als Ultrasaurus/Ultrasauros bezeichnet wurde. Späteren Forschungen hielt diese Bezeichnung jedoch nicht stand, weil man erkannte, dass es sich bei diesem Fund um ein Knochengemisch aus Brachiosaurus und Supersaurus handelte. Der Supersaurus wird auf eine Länge von ca. 35 Meter und ein Gewicht von ca. 40 Tonnen geschätzt.

Merchandising

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Referenzen

Arten von InGen entwickelt
Isla Nublar
AnkylosaurusApatosaurusAllosaurusBaryonyxBrachiosaurusCeratosaurusCorythosaurusDimorphodonDilophosaurusEdmontosaurusGallimimusHadrosaurusHerrerasaurusMetriacanthosaurusMicroceratusMosasaurusPachycephalosaurusParasaurolophusProceratosaurusPteranodonPlesiosaurusSegisaurusStegosaurusStegoceratopsSuchomimusTriceratopsTroodonTylosaurusTyrannosaurus (Rexy) • VelociraptorIndominus Rex
Isla Sorna
ArchaeopteryxAllosaurusAnkylosaurusApatosaurusAcrocanthosaurusAlbertosaurusBaryonyxBrachiosaurusCearadactylusCarnotaurusCarcharodontosaurusCryolophosaurusCamarasaurusCearadactylusCeratosaurusChasmosaurusCorythosaurusCompsognathusCoelophysisDeinonychusDimetrodonDryosaurusDilophosaurusEdmontosaurusGallimimusGiganotosaurusHerrerasaurusHomalocephaleKentrosaurusLycaenopsMaiasauraMamenchisaurusMegaraptorMetriacanthosaurusMosasaurusMuttaburrasaurusIguanodonQuetzalcoatlusPlesiosaurusPachycephalosaurusPachyrhinosaurusParasaurolophusPteranodonProceratosaurusProcompsognathusPsittacosaurusOuranosaurusOrnithosuchusSegisaurusStyracosaurusStygimolochSpinosaurusStegosaurusSuchomimusTanystropheusTapejaraTroodonTriceratopsTyrannosaurusUtahraptorVelociraptor