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Das Erdmittelalter, auch Mesozoikum (griech.: "mésos" = mittlerer, mitten und "zo" = leben), ist ein Erdzeitalter, das vor rund 252 Millionen Jahren mit der Untertrias begann und vor rund 66 Millionen Jahren mit der Ende der Oberkreide endete. 

Das Mesozoikum wird in drei Epochen unterteilt:

  • Trias (252-201 mya)
    • Untertrias (252-247 mya)
    • Mitteltrias (247-235 mya)
    • Obertrias (235-201 mya)
  • Jura (201-145 mya)
    • Unterjura (201-174 mya)
    • Mitteljura (174-163 mya)
    • Oberjura (163-145 mya)
  • Kreide (145-66 mya)
    • Unterkreide (145-100 mya)
    • Oberkreide (100-66 mya)


Das Mesozoikum ist der mittlere Zeitabschnitt des Phanerozoikums und folgte auf das Paläozoikum (Erdaltertum, 541-252 mya) und wurde durch das Känozoikum (Erdneuzeit, 66-0 mya) abgelöst. 

Leben im ErdmittelalterBearbeiten

Das Zeitalter begann nach einer ökologischen Katastrophe (Perm-Trias-Grenze) am Ende des Perms. Die Ursache dieser Katastrophe ist noch ungeklärt. Es ist das größte bekannte Massenaussterben, bei dem 75-90% aller Tier- und Pflanzenarten ausgelöscht wurden. Dadurch konnten sich eine neue Flora und Fauna entwickeln, darunter die Dinosaurier.

Die Pterosaurier und unzählige Arten von Meeresreptilien entstanden, außerdem die ersten Säugetiere, die Blütenpflanzen und viele Bäume, die wir heute noch kennen. 

Am Ende des Mesozoikums kam es erneut zu einem Massensterben, bei dem rund 50% der Lebensformen auf der Erde ausstarben, darunter alle Dinosaurier, Pterosaurier, Ammoniten, Belemniten sowie die meisten Meeresreptilien und Vögel. Viele machen den riesigen Meteoriten, der am Ende der Kreidezeit bei Yucatán in Mexiko einschlug, dafür verantwortlich.

GeologieBearbeiten

Zu Beginn des Mesozoikums waren sämtliche Kontinente zu einem einzigen Superkontinent, Pangäa, vereint. Der Rest der Welt wurde von einem einzigen, gewaltigen Ozean bedeckt, Panthalassa. Nach und nach zerbrach Pangäa und die Teile drifteten auseinander, bis die Kontinente in der Kreidezeit in etwa ihre heutige Stellung einnahmen.

KlimaBearbeiten

Durch das Aufbrechen von Pangäa veränderte sich auch das Klima im Mesozoikum. Zu Beginn des Zeitalters fanden sich auf der Erde noch riesige Wüsten im Inneren des Kontinents Pangäa, bedingt durch dessen schiere Größe.

Später wurde das Klima feuchter und tropisch und ähnelte sich weltweit stark, da das Meer noch nicht in den Atlantik, Pazifik und Indik unterteilt war und Meeresströmungen somit gleichmäßiger verteilt waren. Süd- und Nordpol waren eisfrei.

Durch die Entstehung des Atlantiks und den fortschreitenden Zerfall Pangäas wurden die weltweiten Meeresströmungen unterbrochen und der Ausgleich der Klimazonen blieb aus. Somit gab es gegen Ende der Kreidezeit erstmals Jahreszeiten und Kaltzonen an den Polen. 

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