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Der Parasaurolophus war ein pflanzenfressender Dinosaurier, der während der Oberen Kreiezeit lebte. Mehrere Tiere dieser Art waren auf Isla Sorna und im Jurassic Park auf Isla Nublar beheimatet. Später waren sie Teil der Ausstellungen in Jurassic World.

Geschichte

Frühe Klonungen

Mit der Errichtung des Jurassic Parks in den 1980er Jahren, entdeckten die Wissenschaftler der InGen-Corporation nach und nach Möglichkeiten zur Erschaffung von ausgestorbenen Tierarten. Im Blut der im Bernstein eingeschlossenen Insekten, entdeckten die InGen-Wissenschaftler auch die DNA verschiedenster mittelgroßer Pflanzenfresser,[2] darunter Parasaurolophus.[5]

Parasaurjp

Eine Gruppe Parasaurolophus' an einem See.

Schon in den 1980er Jahren[5] gelang es InGen DNA-Proben vom Parasaurolophus zu erhalten.[4] Bereits in den frühen 1990er Jahren war das Genom zu 100% vollständig und wurde dann mit Frosch-DNS aufgefüllt.[6] Die Tiere wurden daraufhin auf Isla Sorna gezüchtet, um anschließend nach Isla Nublar transportiert zu werden.[3] 1993 befanden sich 15 Tiere dieser Art auf Isla Nublar.[6]

Während einige grünliche Tiere zusammen mit Brachiosauriern gehalten wurden,[4] gab es auch im nördlichen Teil der Insel ein Gehege, das vor allem durch Dr. Laura Sorkin und ihren Gehilfen David Banks unterhalten wurde. Beide widmeten sich intensiv der Erforschung der Tiere. Später brach sich eines der Tiere ein Bein, wurde versorgt und zur Regeneration mit der Herde ins Gehege eingesperrt, wo das verletzte Tier zum "Wachmann" wurde. Die Forscher fanden zu diesem Zeitpunkt auch heraus, dass das Horn des Parasaurolophus zur Lautäußerung genutzt wurde. Im Restaurant des Besucherzentrums, Les Gigantes, befand sich ein Gemälde, auf dem eine Reihe Parasaurolophus' abgebildet war.[2]

1993 besuchte eine Gutachtergruppe mit Ian Malcolm, Alan Grant und Ellie Sattler den Jurassic Park und sahen eine Herde dieser Tiere am zentralen Wasserloch. 1993 kam es schließlich zu einem schwerwiegenden Unfall auf Isla Nublar, als der Jurassic Park-Mitarbeiter Dennis Nedry Dinosaurierembryonen für Biosyn stahl. Dabei schaltete er fast alle Sicherheitsvorkehrungen ab, was zu einem Ausbruch zahlreicher Dinosaurier führte. Während seines Einbruchs in die Embryonenkammer, stahl Nedry auch DNA des Parasaurolophus.[4]

Durch die Deaktivierung der Zäune konnten sich verschiedene Räuber, darunter die Velociraptoren, frei im Park bewegen. Die Raptoren stürmten später das Parasaurolophus-Gehege im Norden und töteten den wachenden Parasaurolophus, der sich zuvor das Bein gebrochen hatte. Einige Zeit später wurden die Tiere auch Ziel von Rexy, der auf der Suche nach Nahrung die Hadrosauridaen jagte.[2] Ein Jahr nach dem Unfall stellte InGen durch Untersuchungen fest, dass die Tiere sich nicht weit von ihrem ursprünglichen Gebiet entfernt hatten, sondern weiterhin als Herde in der Nähe des Besucherzentrums und der Brachiosaurier grasten. Von ursprünglich 15 Tieren, lebten zu dieser Zeit nur noch neun.[6]

Wilde Tiere auf Isla Sorna

Als der Hurrikan Clarissa die wesentlich größere Insel Isla Sorna traf und die Zaunanlagen zerstörte, gelang es auch den dort gezüchteten[3] (mindestens) 13[6] Parasaurolophus' aus ihren Gehegen auszubrechen und sich frei auf der Insel zu bewegen.[3]

ParaJagd

Ein Parasaurolophus wird 1997 von InGen gefangen.

Nach der Vernichtung der Zaunanlagen auf Sorna, stieg die Population der Parasaurolophus stark an. Es entwickelten sich zwei große Ballungsräume auf der Insel, in denen Parasaurolophus aktiv waren: Im Norden von Isla Sorna, der reich von Flüssen war und im südwestlichen Teil der Insel.[7]

Einige Zeit später startete unter der Führung von Peter Ludlow eine großangelegte InGen-Operation auf Isla Sorna, die zum Ziel hatte, zahlreiche Arten zu fangen und nach San Diego zu überführen, um dort einen neuen Jurassic Park aufzubauen. Als das Team im südwestlichen Teil der Insel in einem Grasland Dinosaurier jagte, konnte man neben einigen Parasauroplophus auch andere Dinosaurier, darunter Mamenchisaurus, Gallimimus und Pachycephalosaurus, entdecken. Mindestens einen Parasauroplophus konnte InGen fangen, der jedoch wenig später durch das Team von Ian Malcolm befreit wurde. Ein Tier dieser Art wurde von einem Tyrannosaurus zu jener Zeit erlegt und nahe an sein Nest gebracht, wo der Kadaver als Nahrung für sein Jungtier diente.[3]

Als 2001 Billy Brennan, Paul Kirby, Amanda Kirby und Alan Grant auf der Suche nach Eric Kirby auf Isla Sorna landeten, trafen sie auch auf eine große Herde Hadrosaurier, bestehend aus zahlreichen Parasaurolophus und Corythosauriern. Später stellte sich heraus, dass auch zahlreiche Tiere zusammen mit anderen Dinosauriergattungen an einem Fluss leben. Darunter fanden sich Ankylosaurus, Brachiosaurus und Stegosaurus.[8]

Wiederansiedlung auf Isla Nublar

Parasaurolophus stegosaurus triceratops apatosaurus TV spot screenshot

Seit 2005 wieder auf Isla Nublar beheimatet: Parasaurolophus.

Simon Masrani ließ später Isla Nublar sichern und einen weiteren Park bauen: Jurassic World. InGen kreierte dabei mindestens ein Dutzend neuer Parasauroplophus. Tiere dieser Art wurden zu einer Touristenattraktion, die innerhalb des Gallimimus-Tals besichtigt werden konnten.[9]

Nach der Verwüstung der Insel durch den Indominus Rex lebten einige Parasauroplophus' wild auf Isla Nublar. Da der Vulkan Mount Sibo kurz vor dem Ausbruch stand, und somit die Population der gesamten Flora und Fauna Isla Nublars bedrohte, entsandte Benjamin Lockwood, ehemaliger Partner John Hammonds, Mitglieder der Dinosaur Protection Group, darunter Claire Dearing und Owen Grady zur Insel, um einige der Tiere zu retten, um sie anschließend in Sicherheit zu bringen. Später, als der Vulkan ausbrach, starben zahlreiche Parasauroplophus' im Feuer oder ertranken. Mindestens ein Parasauroplophus wurde in die Lockwood-Villa gebracht und versteigert. Das Tier konnte später aus der Villa in die Freiheit entfliehen, als der Indoraptor, ein genetischer Hybrid, ausbrach und das Anwesen ins Chaos stürzte[10]

Beschreibung

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Merchandising

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Referenzen

Arten von InGen entwickelt
Isla Nublar
AnkylosaurusApatosaurusAllosaurusBaryonyxBrachiosaurusCeratosaurusCorythosaurusDimorphodonDilophosaurusEdmontosaurusGallimimusHadrosaurusHerrerasaurusMetriacanthosaurusMicroceratusMosasaurusPachycephalosaurusParasaurolophusProceratosaurusPteranodonPlesiosaurusSegisaurusStegosaurusStegoceratopsSuchomimusTriceratopsTroodonTylosaurusTyrannosaurus (Rexy) • VelociraptorIndominus Rex
Isla Sorna
ArchaeopteryxAllosaurusAnkylosaurusApatosaurusAcrocanthosaurusAlbertosaurusBaryonyxBrachiosaurusCearadactylusCarnotaurusCarcharodontosaurusCryolophosaurusCamarasaurusCearadactylusCeratosaurusChasmosaurusCorythosaurusCompsognathusCoelophysisDeinonychusDimetrodonDryosaurusDilophosaurusEdmontosaurusGallimimusGiganotosaurusHerrerasaurusHomalocephaleKentrosaurusLycaenopsMaiasauraMamenchisaurusMegaraptorMetriacanthosaurusMosasaurusMuttaburrasaurusIguanodonQuetzalcoatlusPlesiosaurusPachycephalosaurusPachyrhinosaurusParasaurolophusPteranodonProceratosaurusProcompsognathusPsittacosaurusOuranosaurusOrnithosuchusSegisaurusStyracosaurusStygimolochSpinosaurusStegosaurusSuchomimusTanystropheusTapejaraTroodonTriceratopsTyrannosaurusUtahraptorVelociraptor